Viel passiert…

Ach herrjemine…

Ich hab mich ja lange nicht mehr gemeldet. Nun ja, zuerst war Prüfungsphase und alle Studenten unter euch wissen was das heißt. Zum Glück hatte ich abends immer Zeit zum lernen, da Lukas Leo ins Bettchen gebracht hatte 🙂 Der Urlaub vom letzten Eintrag war übrigens richtig schön 😀
Klausuren sind soweit auch alle bestanden und das neue Semester hat bereits begonnen. Ziel: Augen auf und durch.
Momentan schläft Leo leider nie länger als 8 Uhr dafür schläft er mittags 1,5-2 Stunden, super Zeit um mal wieder am Blog zu schreiben und was für die Uni zu machen.

Zwischendrin hatten wir ein wundervolles verlängertes Wochenende mit Leo´s Patenonkel und dessen Freundin am Bodensee und haben die zwei auch in München besucht.
Und natürlich haben wir Leo´s ersten Geburtstag gefeiert, zum Mittagessen waren meine Eltern da und zum Nachmittagskaffee Lukas´ Eltern. Er hat so viele tolle Geschenke bekommen und spielt fleißig mit allem in den neuen Klamotten. In der Kita läuft es auch gut, zwar weint er am Anfang immer, wenn einer von uns ihn abgibt, aber sobald man die Schuhe im Vorraum anzieht, hört man ihn schon wieder vergnügt brabbeln. Jedes mal wenn ich ihn abhole freut er sich wahnsinnig  und zeigt mit seinem wundervoll kräftigem “DA!” alles was er so erlebt hat. Er ist so groß geworden und krabbelt wie ein Weltmeister. Gäbe es einen Schnellkrabbelwettbewerb, er würde ihn gewinnen 😀

Ja ansonsten ist eigentlich auch gar nicht viel, für die “Öffentlichkeit” erwähnenswertes passiert. Weiß auch nicht, warum ich nie Zeit hatte was zu schreiben.

Eins habe ich noch eindrucksvoll erleben dürfen und bestätigt bekommen:
Die Familie hält zusammen und ist immer füreinander da.

Danke!!!

Der Urlaub, die Fahrt und das Packen der 47.899 Dinge

Was packt man eigentlich alles, wenn man mit einem Baby für 2 Wochen verreist? Wann fährt man am besten los, damit das Baby den Rhythmus nicht verliert, am meisten auf der Fahrt schläft und wann es wo am schönsten aber nicht zu heiß ist ?

Ja genau diesen Fragen mussten wir uns stellen, als wir überlegten in den Urlaub zu fahren.
Relativ schnell kamen wir auf den Lago Maggiore, an dem ich selbst als Kind häufig war.
Zur jetzigen Jahreszeit (Juni/Frühsommer) ein wunderbar angenehmes Klima von durchschnittlich 25/26 Grad, die Omis die hier wohnen sind absolut Babyvernarrt (“Bambino” und “Bellissimo Bambino” sind die Standartsätze zu denen sich die Frauen der etwas älteren Generation in 10-facher Ausführung und Wiederholung hinreißen lassen) und wer kann schon nein zu Bella Italia sagen.
Aber was nimmt man alles mit ? Außer natürlich dem eigenem Kram, den man so für 14 Tage braucht. Kinderwagen, Kindersitz, Lätzchen, Löffel, Handtücher, Bodys, t-shirts, Hosen- kurze und lange- Fläschchen, Milchpulver, Gläschen, Spielsachen, Spielmatte, Krabbeldecke, Babykekse, Feuchttücher, Windeln, Badewanne, alle möglichen Cremes und Schnuffel/Spucktücher. Ach ja und natürlich die Sonnencreme und den Hut. Oh warte! Welchen Hut eigentlich? Aufgabe Nr. 1 im Urlaub: Hut kaufen. Noch was vergessen? Keine Ahnung bis jetzt fehlt uns hier nichts. Wem was einfällt ich freue mich über Ergänzungen 😉 !
Nun die Diskussion um wieviel Uhr wir genau fahren wollen würden. Irgendwann kamen wir auf die Idee nachts um vier loszufahren. Sehr gute Entscheidung. Als wir los wollten lies sich Leo in seinem schlaf gar nicht erst stören. Ursprünglich war der Plan, dass wir ihn wecken, ein Fläschchen geben und dann los fahren, damit er satt ist und dann im Auto weiter schläft. Doch er wachte gar nicht erst auf als wir um kurz vor 4 das Licht in seinem Zimmer anmachten und ihn in den MaxiCosi umluden. Auch ok.
Ich weiß nicht ob es an der Uhrzeit oder dem Baby lag, aber er spielte wahnsinnig gut mit! 10 Stunden, Stau und keine Klimaanlage, er schlief. Einfach genial.
Also sitzen wir nun in einem wundervollem Park mit einem schönen Blick in den Wald und kurzen Wegen an den Strand. Empfehlenswert 😀

Reisen mit der … Bahn

Nichts ahnend mit einem Hauch Optimismus buche ich ein Ticket. Online. Von A nach B.
Fast 4 Stunden würde uns die Fahrt kosten, also reserviere ich Sitzplätze.
Kinder fahren kostenlos… nur die Reservierung kostet extra. Ist mir aber egal. Ich buche also zwei Sitzplätze. Auf der Website wird mit Kleinkindabteil und ausreichend Platz zum spielen und krabbeln geworben. Dann also dort reservieren.
Gut gelaunt stehe ich an Tag X am Gleis Y in Stadt A und freue mich. Leo ist gut drauf, ich auch… noch.
Als ich jedoch den Zug einfahren sehe schwindet so langsam meine gute Laune und winkt mir von weitem zu. Mein Optimismus rennt schreiend hinterher und ich frage mich ob ich am richtigen Gleis stehe.
Der Zug kommt aus Zagreb über Italien durch Österreich und genau so sieht er auch aus. Ein etwas älteres Modell mit manuell zu öffnenden Türen. Von aussen konnte ich schmale Gänge erkennen. Menschen drängen sich aus dem Zug.
Ohne fremde Hilfe ist es unmöglich mit Kinderwagen in diesen Zug einzusteigen. Ich zwänge den Kinderwagen durch den engen Gang bis zu meinem Abteil. Hinter mir sind ca. 10 Personen die ebenfalls zu ihren Abteilen wolle. Ich erreiche mein reserviertes Abteil. Drin sitzt eine junge Frau mit einem kleinen Mädchen, es schläft. Schon fast mit Gewalt versuche ich den Kinderwagen durch die winzige Abteilungstür zu quetschen. Keine Chance. Hinter mir genervte Menschen die sich an mir mit schüttelndem Kopf vorbei drängen. Von großem Raum zum krabbeln und spielen war weit und breit nichts zu sehen.
Nach 20 Minuten und mindestens einem Duzend verärgerte Fahrgäste. Mir inklusive.
Während der Fahrt kam ein Kontrolleur, der meinen mühsam verstauten Kinderwagen böse beäugte. Er wollte den Kinderwagen auf der Ablage über unseren Köpfen haben, er würde mir beim Aussteigen helfen.
Naja. Wie das Ganze ausging kann sich jeder 2. Klässler zusammen reimen.
Der nette Kontrolleur lies sich natürlich nicht mehr blicken. Und so stieg ich an Standort B mit übermüdetem Kind,das natürlich nicht schlafen wollte, Sack und pack und völlig fertig alleine aus.
Zum Glück nahm ein junger Mann am Gleis den Kinderwagen entgegen.

Fazit: Nicht noch einmal alleine mit Kinderwagen und der … Bahn. Und hey: Vertraut nicht jeder Werbung!!!

Der Ernst des Lebens

Hat jemand diesen Satz nicht mindestens einmal in seinem Leben gehört:
“Jetzt beginnt der Ernst des Lebens!”? – spätestens wenn es in die Schule ging.
Und dann geht es in die Uni…. “Jetzt beginnt er aber wirklich!”

Als meine Mama diesen Standartsatz bei meiner Einschulung zu mir sagte, dacht ich mir “ja ja…”. und dann ging es in die Uni… nicht mehr ja ja… sonder JA VERDAMMT!
Zu Beginn schien es recht entspannt. Die Einführungstage begannen “recht” gelassen mit ein paar Vorlesungen zu den Themen “Was studieren wir eigentlich”, “An wen kann ich mich wenden” und “Wie kann ich mich als Studierender einbringen und mitmischen”. Danach eine kleine Campus Führung und die verschiedenen Räume und Cafés/Bars unserer Fachschaft.

Und das soll der “Ernst” des Lebens sein? – Nein. Der kommt erst noch..
Ab Mittwoch hatten wir direkt ein Blockseminar, Thema: “Körper”.
Es gab 20 verschiedene Workshops, aus denen man sich einen raussuchen konnte; Skulpturen, Graffiti, Malen, Singen, Tanzen, Theater, Fotographie usw…
Bis dahin soweit – so gut.
Doch als wir unseren weiteren Tagesverlauf sahen blieb uns der Atem stehen. An dem Mittwoch ging es noch, da hatten wir bis 18 Uhr unseren Workshop. Dort haben wir uns ein Konzept überlegt, wie wir das Thema Körper auf 15qm bringen. Der Donnerstag hatte es allerdings in sich. Außer planmäßig fingen wir eine halbe Stunde früher an (Halb 10) und arbeiteten an Schablonen und unserem Graffiti Bild bis 17:00. Von der Halle wo wir sprayten (selbstverständlich legal) hatten wir nun knapp 1 Stunde um zur FH zurück zufahren. Ab da ging es bis 21 Uhr weiter mit der Vorstellung der Workshops. Ok klingt vorerst nicht schlecht.. wenn man bedenkt das man vorher fast 8 Stunden in der Sonne gearbeitet hat – und ja es ist verdammt harte Arbeit! Respekt! – und in einer stickigen Turnhalle mit 400 Menschen sitzt ist das mega anstrengend und LANG!
Heute hatten wir tatsächlich unsere erste Vorlesung zum Ästhetischen Arbeiten in der Sozialen Arbeit. Schon ganz cool gewesen und ging zum Glück auch nicht so lang. Den Freitag Mittag hatten wir also frei! Was als Mutter heißt: ab zum Baby! 😀 darauf hatte ich mich den ganzen Tag schon drauf gefreut!

Diese Art der Einführung mit so mega coolen verschiedenen Angeboten und Workshops ist übrigens einmalig in Deutschland. Wer Lust drauf hat weiss wo er hingehen muss. 😉

Alles in allem war es eine mega spannende, interessante und kreative Woche die ihre Spuren in Folge von Sonnenbrand bei einigen und so vielen neuen Eindrücken hinterlassen hat.

Elternzeit – Papierkrieg oder doch eine super Sache?

Die Zeit verging und lange war es nicht mehr bis Leo die Welt erblickte. Ist alles vorbereitet?
Wir gingen einkaufen:
Kinderwaagen, Wickelkommode, Schrank, Kleidung. Was man eben alles so für ein Baby braucht.

Doch was passiert, wenn das Baby kommt?
Arbeiten? Auf gar keinen Fall! Ich wollte alles von Anfang an mitbekommen. Elternzeit war das Stichwort. Das musste gut geplant sein, schließlich hat man 14 Monate zur Verfügung in denen man Elterngeld bekommt. Und es muss 6 Wochen vor dem Geburtstermin beantragt werden.
Gefühlt waren wir die ersten die ein Baby bekommen. Zumindest bei meinem Arbeitgeber. Also musste wir uns selbst um Informationen kümmern. Bei der Elterngeldstelle wurden dann alle unsere Fragen beantwortet. Dazu natürlich mehrere Seiten Antragsformulare.

Dann war es endlich so weit. Leo war in unseren Händen.
Was für ein Gefühl…
Völlig fertig fuhr ich nach Hause. Meine Familie ließ ich im Krankenhaus. Doch am nächsten Morgen schnell wieder hin.
Insgesamt war es eine sehr intensive Zeit. An die Arbeit war nicht zu denken. Zum Glück – Durch die Elternzeit konnte ich einen Monat Zuhause bleiben.

Wie es in Deutschland so ist. Muss man bei fast allen Formularen jedes mal alles neu eingeben, obwohl man meinen könnte, dass die Ämter im Jahr 2016/2017 vernetzt sind. Also füllten wir in den ersten Wochen viele Formulare aus. Darunter auch für das Elterngeld. Diese Formulare sind leider nicht immer selbst erklärend und man muss teilweise raten.
Leo bekam sogar eine Woche nach der Geburt schon Post. Wir machten sie voller Erwartung auf. Was war drin. Die SteuerID. Na dann können wir ja jetzt Kindergeld beantragen…

Doch bei all dem Papierkrieg. Wir sind froh über finanzielle Unterstützung und die Möglichkeit eine so lange Zeit sich um das Kind zu kümmern. Dafür leben wir gerne hier!

Beim Frauenarzt…als Mann

Das erste mal als Mann zum Frauenarzt… Bin ich hier richtig? Ich meine so als Mann?
Weit und breit kein anderer Mann. Naja vielleicht haben die alle keine Zeit.
Aus dem Lautsprecher tönte es: „Lena bitte.” Soll ich schon mit? Nein nur Blutentnahme. Nun saß ich ohne ihr im Wartezimmer. Nach kurzer Zeit kam Lena wieder und wir wurde aufgerufen.

Die Ärztin schenkte mir einen kurzen blick mit einem neutralen “Hallo”.

Da ist er nun der kleine Leo, den man kaum als Leo erkennen kann.
Wir lächelten uns zu. “Das ist unser kleines Wunder” Aus dem Drucker kamen ein paar Bilder, auf denen man nicht wirklich was erkennen könnte. Mit Erklärung gings dann.

Dudumdumdumdum….
Was ist das für ein Geräusch? Es ist Leo Herz. Es schlägt schnell…alles in Ordnung.
Meine Überstunden nutzte ich nun um beim Ultraschall dabei sein zu können.

Da ist sie…die Nachricht…ich werde VATER!?!

Mitten im März an einem Abend. Ich hatte Spätdienst. Lena fragte mich, ob sie mich abholen soll. Warum will sie mich denn abholen, fragte ich mich. Dachte mir aber nichts weiter dabei. Dann kam ich nachhause auf dem Sofa saß Lena. Ich sollte raten was los ist und das erste das mir einfiel: „Du bist schwanger?“ Sie Antwortete: „JA“

Ok alles klar. Wir bekommen ein Baby.

Dafür muss ich ja auch Vater sein. Kann ich das überhaupt? Was kommt auf mich zu? Welche neuen Aufgaben habe ich jetzt? Noch viel mehr Fragen gingen mir durch den Kopf.

In einer Sache war ich mir sicher: Wir schaffen das!

Ich denke Vater sein fängt schon an bevor das Baby da ist.
Plötzlich achtete ich sehr stark darauf, dass sich Lena gesund ernährt. Komisch? Nein ich wollte, dass es Ihr und unserem Baby von Anfang an gut geht.

Nach ca. 3 Monaten erzählten wir dann alle von unserem Glück und die Freude der anderen bestärkte uns.

Um zu realisieren das ich Vater werde brauchte ich Zeit. Doch je mehr Zeit ich hatte desto mehr freute ich mich auf Leo.

Neue Adresse

Ab sofort könnt ihr die Seite über lebenmitleo.de aufrufen.

Aller Anfang ist schwer

“Sie werden so schnell groß!” – “Genieß die Zeit wo er so klein ist, bald ist er größer als du.” – “Die Zeit vergeht so rasend.”

Die Sätze hört jede frisch gebackene Mutter und jeder werdende Vater. Wie viel da dran ist, merkt man erst, wenn es so weit ist.
Und dann ist er da. Der Moment, wenn du Fotos anschaust “von früher”… also von vor 4 Monaten… und dein kleiner auf einmal gar nicht mehr so klein ist. 4 Kleidergrößen größer und die ersten Mützen und Socken passen nicht mehr.

Die ersten Wochen sind eine unglaublich wertvolle und intensive Zeit, die sowohl dich als auch das Baby prägen. Die ersten Eindrücken, kennen lernen (selbst wenn du dein Kind 9 Monate in deinem Bauch trägst) und selbstverständlich Bindungsaufbau.

Die Prioritäten liegen wo anders: Da muss die Windel gemacht werden und die Wäsche bleibt liegen, das Baby hat Hunger und die Spülmaschine schreit nach ausräumen, da wartet ein zuckersüßes lächeln und die Dusche muss warten muss bis der kleine schläft. Doch das alles ist es wert.


Qualität, nicht Quantität.

Auch wenn er in die Kita geht, die Quantität wird minimal weniger aber die Qualität der Zeit die ich mit ihm verbringe wird mehr.

 

Das Impfen!

AHHHHHHHUAAAAA!

 

Wer kennt sie nicht. Die Schreie aus den Behandlungszimmern beim Kinderarzt, wenn die Spritze kommt.
Und man selbst sitzt kauernd im Wartezimmer und weiß ganz genau, dass man der nächste auf der langen Liste der zu piksenden ist… So saß ich wiedermal im Wartezimmer, doch diesmal mit dem Unterschied, dass nicht ich gepikst werde sondern Leo… Er tut mir jetzt schon leid… Nichtsahnend sitzt er auf meinem Schoß und schaut quietschvergnügt drein. Noch..

Und dann wird er aufgerufen. Wir gehen in das Behandlungszimmer und ich lege Leo auf die Ablage. Er grinst. Die Ärztin kommt in den Raum und begrüßt uns. Sie ist freundlich.
Leo strampelt und lacht vor sich hin. Als die Spritze kommt verzieht er KEINE Miene! Nein kein Scherz. Tatsache!!! Kein huwääääh… ahhhhh…. brääääääääääh… nichts.

Also Kind: Hut ab! Da bin ich ja ein größerer Angsthase…

Und der Rest vom Tag: tja, der ist gelaufen. Von diesen Impfungen wird Leo nämlich ganz schön müde und knodderig.
Aber einen schlechten Tag hat ja jeder mal.

Uni…? Puhhhh…

Ich hatte mal einen Lehrer in der Oberstufe, jaaa bei dem hab ich mir immer gedacht “hey eigentlich ganz cooler Typ, aber redet der auch über was anderes als Atom….”. (Alle die mich aus der Schulzeit kennen, wissen wen ich meine. Hey falls Sie das lesen: “Ich würde wieder Ihren Kurs wählen” 😉 ) Nie frontal Unterricht oder so, wie man sich das vorstellt mit Buch und Arbeitsblätter. Nein eher so mit ganz coolen Sprüchen und mehr interaktiven Gesprächen. Echt gut.
Eine Sache hat er uns immer gepredigt… : “Genießen Sie die Schule, geregelte Stundenpläne, es wird Ihnen alles gesagt und beigebracht. Wenn Sie an die Uni gehen wird das alles ganz anders aussehen. Da haben Sie einen Dozenten, der vorne sitzt und nuschelt vor sich hin und gibt Ihnen 200 Seiten bis zur nächsten Vorlesung auf, also genießen Sie meinen Unterricht.”

Wie das wird kann ich noch nicht sagen.. eins allerdings schon… WAS SIND DAS ALLES FÜR TERMINE!!! Wer zur Hölle kann sich die bitte merken… A-Woche, B-Woche, Einführungstermine da und hier und überhaupt… Ich blicke zumindest nicht durch, noch nicht 😉 .

Wird bestimmt alles werden…
Aber hey, Keine Anwesenheitspflicht, das ist wohl bis jetzt das beste!!! 😀

 

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Also auf geht`s 😉

Der erste Brei …

Ja 4 Monate sind um und damit beginnt so langsam die Brei Phase. Die ersten Anzeichen, dass er bereit ist, gab es: Er hält seinen Kopf selber und hat ständig Hunger.

Also auf gehts.

Der erste Versuch: Birne… jaaaa das ist nicht sooo sein Fall. Dabei verzog er ganz schön das Gesicht.

Dann haben wir die Früh-Karotte ausprobiert. Das scheint gut zu schmecken. Er “verschlingt” schon fast ein ganzes Gläschen. Löffel kommt, Mund auf und schwups ist der Brei gegessen.

So und als ich den Text vorhin angefangen habe zu schreiben lief das vorher wieder super…
und jetzt nop… ich bin jetzt Karotten gebadet ^^ so die typische Waschpulverwerbungs Situation.
Löffel kommt und Leo pustet.

Aber kann ja nicht alles glatt laufen 😉

 

Die Krabbelgruppe

Wer mich kennt, weiß, dass ich es mit dem frühen Aufstehen nicht sooo habe. Aber daran werde ich mich wohl gewöhnen müssen.
Auf dem Campus angekommen, waren schon einige Kinder da. Die waren total süß zu Leo haben ihn angeschaut und ihm Hallo gesagt. Er ist in der grünen Gruppe, zugegeben meine Lieblingsfarbe 😉
Mit ihm zusammen ist auch ein anderes Baby, der 2 Monate älter ist als Leo. Die zwei lagen zusammen auf Matten und haben ihre eigene Ecke, damit sie etwas geschützter von den anderen Kindern sind, die schon etwas älter sind.
Leos Betreuer ist ein super lieber junger Mann der einiges von seinem Fach zu verstehen scheint.

Wir waren knapp eineinhalb Stunden da, damit er sich erst einmal an die neuen Räume gewöhnen kann. Ich werde die nächste Woche auf jeden Fall noch dabei sein, damit er sich gut eingewöhnt und die Umgebung ihn nicht zu sehr verunsichert und er eine Konstante hat.

Leo hat sich die ganze Zeit quietschvergnügt mit Spielzeugen beschäftigt und war super friedlich.
Gegen Ende wurde er müde von den ganzen Eindrücken.

Er besitzt eine absolut wunderbare Gabe, nämlich immer direkt zu merken wenn man in die Haustür eintritt und wird sofort wach davon. Mein Mittagessen wurde dadurch erst einmal nach hinten verschoben, denn der Kleine hatte ganz schönen Hunger.
Das ist allerdings Alltag seit 4 Monaten, denn wenn er Hunger hat, hat er Hunger und zwar SOFORT!

Jetzt ist er ganz schön erschöpft und schläft. Eine gute Möglichkeit ein paar Zeilen loszuwerden. 😉

Wenn er die nächsten Tage weiter so super mitmacht kann ich im April beruhigt anfangen zu studieren! 😀

Was bisher geschah…

Viel passiert.
Wo fängt man da an…
Also ich habe die Schule beendet und 2015/16 ein FSJ gemacht. Im März 2016 wurde ich, ehrlicher Weise nicht ganz geplant, schwanger. Die Entscheidung für den Fratz war schnell gefallen. Das war natürlich nicht so einfach, zumal ich zu dem Zeitpunkt noch 18 war und im Sommer studieren wollte. Aller Anfang ist schwer und so musste ich die ersten 16 Wochen mit der typischen Schwangerschaftsübelkeit kämpfen. Wir haben noch einige Kurzurlaube gemacht und unbeschwert in den Tag hineingelebt, im Wissen das dies ab November nicht mehr sooo einfach geht.
Kurz vor unserem 2. Jahrestag haben wir uns verlobt 🙂 und im Oktober geheiratet.

Tja und Anfang November, zwei Tage später als geplant, kam unser kleiner Leo.

Seit dem richtet sich unser Tagesablauf nach ihm. Anfänglich hieß das noch 2-3 mal die Nacht aufstehen, stillen, wickeln und versuchen weiter zu schlafen, mit dem ständigem Gedanken das es maximal noch 3 stunden sind bis ich wieder wach werden würde.

Aber das hatte sich recht schnell erledigt, denn er schlief mit zweieinhalb Monaten zuerst 8 Stunden dann 11 Stunden durch!!! 🙂

Im Dezember hatte ich mich, auf gut Glück, bei der FH geworden und wurde, oh wunder im Januar, sogar zugelassen… Ziemlich cool, da mein Abschluss nicht der Beste ist und ich wirklich nicht damit gerechnet hatte genommen zu werden. Also studiere ich ab April “Soziale Arbeit”.

Beim Einschreiben habe ich sogar schon eine andere Studierende kennen gelernt, die total lieb ist und den gleichen Vorlesungsplan hat wie ich 😉 !
Also es läuft!

Nun ging natürlich die Suche nach einem Betreuungsplatz für Leo los. Über eine Internetseite haben wir uns bei vielen Krippen beworben, denn nicht alle nehmen so kleine Mäuse an.
Aber auch da spielte uns das Glück in die Karten. Die Krabbelstube auf dem FH Campus hat uns angerufen und mitgeteilt, dass sie noch einen Platz zu vergeben hätten. Ab morgen geht es los, zumindest für Leo 😉 !

Und da sind wir nun… Anfang März… Ein Jahr später.